Burgruine Schloss Auerbach, Bensheim

Instandsetzung, Ertüchtigung und Erschließung von Gebäudeteilen (Palas) einer Burgruine aus dem 13. Jahrhundert in zwei Bauabschnitten mit vorgezogenen Sicherungsmaßnahmen

Vorgezogene Sicherungsmaßnahmen:
Sicherung Palaswände wegen starker Risse durch Verankerung in eine Querwand, Risse wegen Erdbeben und stark verwittertem Fels unter den Fundamenten

Erster Bauabschnitt:
Temporäre Sicherung des teileingestürzten Gewölbes im historischen Palas mit einer Holzrahmenkonstruktion; Ertüchtigung einer 17 m hohen Außenwand aus Granit-Bruchsteinmauerwerk durch beidseitige, abschnittsweise Unterfangung und anschließender Verbindung der außenliegenden Unterfangungskörper (Granit) durch Injektionsanker aus Edelstahl; Ergänzung und Neuverfugung von Fehlstellen im Mauerwerk der im unteren Bereich zweischaligen, über 2,5 m dicken Palaswand

Zweiter Bauabschnitt:
Sicherung der Reste des ehemaligen Palasgewölbes mit Stahllängsträgern und schlanken Schrägstützen auf Einzelfundamenten; Erschließung der gesamten Palasanlage durch neue Stahltreppen und Stahllaufstege sowie Ertüchtigung der vorhandenen historischen Holztreppe; enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Denkmalpflege und dem Institut für Steinkonservierung

Bauherr: Land Hessen, vertreten durch das Hessische
  Ministerium für Wissenschaft und Kunst, vertreten
  durch das Hessische Baumanagement,
  Regionalniederlassung Süd
Architekten: ProfessorPfeiferundPartner
  Kaffenberger, Reinheim
Fertigstellung: 2014
   

Unsere Leistungen
Objektplanung
LPH 1-9 gem. HOAI (Palaswand)
Tragwerksplanung
LPH 1-6, 8 gem. HOAI
Prüfung der Tragfähigkeit einer einspurigen Natursteinbogenbrücke, Spannweite 9 m, zur Überfahrbarkeit für einen Mobilkran (48t)