Peek & Cloppenburg Warenhaus (Nord-Süd-Fahrt), Köln

Neubau eines Warenhauses mit außergewöhnlicher Architektur, Weltstadthaus

Gebäude:
Monolithischer Stahlbetonskelettbau mit verstärkten, teilweise verbundlos vorgespannten Deckenstreifen mit einer Spannweite von 20 m; hohe Nutzlasten;
 Streifen- und Einzelfundamente; bereichsweise werden die Lasten aus den Hauptstützen von schweren Stahlverbundträgern über zwei bestehenden Tunnelröhren abgefangen; verstärkte Wandbereiche im Bestandstunnel mit HDI-Unterfangungen
Fassade: hohe geometrische Anforderungen; Gitterschale mit vorgespannten Seilen; die 110 m lange, geschwungene Stahl-Holzlamellen-Glasfassade trägt ihre Lasten auf die Decken des Gebäudes ab; die ca. 25 m langen Holzlamellenbinder im Abstand von 2,4 m bilden mit einer Sekundärkonstruktion aus Stahl eine Art Kuppel, die im oberen Bereich als Schale ausgekreuzt ist, die Fassadenlasten werden über Auflagerkonsolen in den Massivbau eingeleitet

Bauherr: Timaru Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft,
  Grünwald / P&C, Düsseldorf
Architekten: Renzo Piano Building Workshop, Paris
Tragwerksplanung: Gebäude: IDK, Köln
  Fassade: Werner Sobek Ingenieure, Stuttgart
  Knippers Helbig - Advanced
  Engineering, Stuttgart
Prüfingenieur: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Matthias Pfeifer
Fertigstellung: 2005
   

Leistungen
Bautechnische Prüfung / Privatgutachten
Massivbau / Stahlbau
 Statische Berechnungen
 Nachweis der Erdbebensicherheit
 Konstruktiver Brandschutz
 Ausführungsplanung

Fassadenplanung mit
teilweiser Objektüberwachung

Ab 2006 jährliche Überprüfung
der Fassade (Monitoring)