Bahnhof zur EXPO 2000, Hannover

Neubau eines Bahnhofgebäudes mit Stahl-Glas-Dachkonstruktion

Weit gespannte Stahlbetonplattform; ca. 3.000 m² Stahlkonstruktion mit Verglasung über drei Gleisen; Auflagerung auf stählernen “Baumstützen”; Verteilerebene als Stahlbetonbrücke (Flachdeckenkonstruktion); komplizierte Geometrie; um für die nahtlos gekrümmte Fläche jeweils einen korrekten Koordinatenwert für jeden Knoten des Tragwerks zu erhalten, wurde eine “Cosinus”-Funktion verwendet; die Wellenfront ist mit einer vollen negativen Periode und der Schnitt durch das Dach mit einer Halbperiode beschrieben; zu dieser Form als Ausgangsgeometrie wurden die rechnerisch ermittelten Verformungen der Konstruktion unter dem ständig wirkenden Eigengewicht negativ überlagert, so dass im Grundzustand tatsächlich die exakte Geometrie entsteht; durch die geschwungene Form des Daches ist jedes quadratische Feld mit Abmessungen von 5 m x 5 m eine windschiefe Fläche; daher wurde die stählerne Sekundärkonstruktion, die die Glasscheiben trägt, um 45° gegenüber dem Hauptraster gedreht; 
auf diese Weise war es möglich, ebene Glasscheiben mit quadratischem und dreieckigem Zuschnitt zu verwenden

Bauherr: ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
Architekten: Bertram, Bünemann und Partner, Hannover
Fertigstellung: 2000
   

Unsere Leistungen
Tragwerksplanung
LPH 1-6 gem. HOAI